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Westerland

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Im Landkreis Nordfriesland befinden sich nur wenige, jedoch einige sehr sehenswerte Großsteingräber. Sie liegen auf den Nordfriesischen Inseln Sylt, Amrum und Föhr, die meisten davon auf Sylt. Die schönsten davon sind auf Sylt, nämlich der Kolkinghoog bei Archsum und der Denghoog in Wenningstedt.

There are only a few megalithic remains in the district of Northern Friesland but some of them are very beautiful. They lie on the islands of Sylt, Amrum and Föhr, most of them in Sylt. The most beautiful are also in Sylt, namely Kolkinghoog near Archsum and Denghoog in Wenningstedt.

Sylt

Wenningstedt: Denghoog

deutsch english


Foto: © Brian Zimmermann

Denghoog estas vere bela koridoreca tombo kies terkovro ankoraŭ ekzistas. Sia nomo (ĝermana kunvenejo) devenas de la mezepoko (t.e. en Germanio: de la 5-a ĝis la 16-a jc-o) pro la fakto ke dum la ĝermana epoko (t.s. ĝis ĉ-aŭ 800) tiu loko estis uzata por popolaj kunvenoj, juĝado kaj interkonsilado. Tiu tombo konsistas de tri kapŝtonoj kuŝantaj sur po kvar flankŝtonoj. La ĉambron finigas okcidente du, oriente tri finŝtonoj. La eniro konsistas de sep kapŝtonoj sur ĉiuflanke sep flankŝtonoj. La ĉambro longas 4,5 metrojn kaj larĝas 3 metrojn, la koridoro estas 3,5 metroj longa.

Denghoog estis konstruata je ĉirkaŭ 2200 a.K. kiel familia tombego. Ĝis nun ne klariĝis kiel tio estis ebla, ĉar ĉiu kapŝtono pezegas po 20 tunojn. Cetere ĝi estas interesa loko pro la fakto ke dum ĝia unua esploro jare 1868 ĝi estis plenplena kaj netuŝita. Tiel eblis savi plej valorajn tombdonacojn kiuj nun estas videblaj en la kastelo Gottorf en la urbo Schleswig.

Kelkajn kopiojn ni povas admiri en la loka museo (Heimatmuseum) en Keitum proksime de Wen ningstedt. La esploroj okazis sub la gvido de la hamburga geologiisto S-ro Prof-ro Ferdinand Wibel kiu elfosis multajn restojn de homaj ostoj kiel ankaŭ keramikerojn kaj sukcenaĵojn. Ĝis nun, kiel pri la plejmulto de la megalitaj lokoj, la esploroj kaj ekzamenoj en la Denghoog ne finiĝas. Nun la scientistoj serĉas la ŝtonringo de la tombo.

Denghoog troviĝas en la urbeto Wenningstedt norde de Westerland malantaŭ la Frisa Preĝejeto (Friesenkapelle) ĉe la fino de la strato "Am Denghoog". Ĝi estas malferma de Lundo ĝis Sabato de la 10-a ĝis 16:30-a horo. Eniro pagendas.

Der Denghoog ist ein ausgesprochen schönes Ganggrab dessen Erdmantel noch erhalten ist. Sein Name (Thinghügel) rührt aus dem Mittelalter her, da dieser Ort bei den Germanen später als Gerichtsstätte (Thing) genutzt wurde. Dieses Grab besteht aus drei Decksteinen, die auf jeweils vier Tragsteinen ruhen. Die Kammer wird im Westen von zwei, im Osten von drei Schlußsteinen begrenzt. Den Eingang bilden sieben Decksteine auf zwei mal sieben Tragsteinen. Die Grabkammer ist 4,5 m lang und drei Meter breit. Der Gang ist 3,5 m lang.

Der Denghoog wurde vor etwa 4200 Jahren als Sippen- oder Familiengrabstätte errichtet. Wie dies geschah, ist nach wie vor unklar. Es handelt sich auch deshalb um ein besonders interessantes Grab, da es bei seiner ersten Untersuchung im Jahre 1868 unter der Leitung des Hamburger Geologen Ferdinand Wibel noch vollkommen unberührt war, und so wertvolle Grabbeigaben in Sicherheit gebracht werden konnten. Dabei fand er zahlreiche Reste menschlicher Knochen, wie auch viele Keramikscherben und Schmuck. Die Untersuchungen am Denghoog, wie auch an den meisten Megalithstätten überhaupt sind noch nicht abgeschlossen. Derzeit wird nach einem Steinkranz gesucht. Die Funde sind heute in Schloß Gottorf in Schleswig zu besichtigen, einige Kopien davon sind im Sylter Heimatmuseum zu Keitum ausgestellt.

Der Denghoog befindet sich in Wenningstedt, nördlich von Westerland, hinter der Friesenkapelle am Ende der Straße Am Denghoog. Geöffnet ist er von Montag bis Samstag von10:00-16:30 Uhr.

The "Denghoog" is an extraordinarily beautiful passage-tomb whose barrow is still present. Its name "Germanic gathering place" comes from the Middle Ages, since that location was used by the Germanics as a place for judging, giving sermons and gathering together. This grave consists of three capstones lying on four sidestones. The chamber has two endstones in the west and three in on the eastern side. The entrance consists of seven capstones on seven sidestones each side. The chamber is 4.5 meters long and three meters wide; the passage has a length of 3.5 meters. Denghoog was erected about 4200 years ago as a burial place for a clan or family. How it was erected is still unknown. It is a very interesting grave as during its first exploration in 1868 by the geologist Ferdinand Wibel from Hamburg it still was untouched, so valuable finds could be saved. He found numerous remains of human bones as well as ceramics and jewellery.

The excavations at Denghoog, like many other places, have still not finished. Right now the archaeologists are looking for the kerbstones. The finds are now at the castle of Gottorf in Schleswig, some copies of them can be seen in the museum of Keitum. Denghoog can be visited from Monday to Saturday from 10:00 am to 4.30 pm. It lies in Wenningstedt, north of Westerland behind the Friesian Chapel (Friesenkapelle)

Kampen

Bone preservata koridora tombo troviĝas en Kampen, ĉ. 100 metroj okcidente de la trajnstacio. Ĝi konsistas de sep flankŝtonoj kaj tri kapŝtonoj. Cetere de la eniro ekzistas du paroj da portalaj flankŝtonoj ĉeloke de kiuj mankas unu kapŝtono.

Alia tombo, longtombo, troviĝas norde de la vilaĝo. Ĝi etas la plej norda megalita tombo de Germanio kaj kuŝas apud la strato de Kampen al List, ĉ. 100 metroj norde de Kampen. De la ĉirkaŭajho granda parto domaĝe estas damaĝita, la flankaj ŝtonoj de la ĉambro ĉiuj ĉeestas sed la kapŝtonoj estas malaperigitaj.

Oriente de la kuracejo apud la vojo al la marbordo troviĝas cetera tombo. Ĝi estas portala tombo kun po tri flankŝtonoj kaj po unu finŝtono. La eniro konsistas de tri flankŝtonoj. Proksime troviĝas 34 metra longtombo kun tri hufferoformaj ĉambroj.

Ein gut erhaltenes Ganggrab befindet sich in Kampen 100 m westlich des Bahnhofs. Es besteht aus sieben Tragsteinen und drei Decksteinen. Ebenso sind vom Eingang zwei Paar Portaltragsteine an ihrem Ort, von denen ein Deckstein fehlt. Lage: 8°20′16″O; 54°57′21″N

Ein weiteres Grab, ein Hünenbett, befindet sich nördlich des Ortes auf 8°20′32″O; 54°57′51″N Es ist Deutschlands nördlichstes Megalithgrab und liegt an der Straße von Kampen nach List, etwa 100 m nördlich von Kampen. Von der Umfassung ist leider ein großer Teil beschädigt, die Tragsteine der Kammer sind alle vorhanden, die Decksteine sind jedoch verschwunden.

Östlich des Kurhauses am Weg zum Roten Kliff befindet sich ein weiteres Grab. Lage: 8°20′12″O; 54°57′35″N Es ist ein Portalgrab mit drei Tragsteinen auf jeder Seite und je einem Schlußstein an den Schmalseiten. Der Eingang besteht aus drei Tragsteinen. In dessen Nähe befindet sich ein 34 m langes Hünenbett mit drei hufeisenförmigen Steinkammern.

Keitum

Ein erweiterter Dolmen in einem geteilten Hünenbett befindet am südöstlichen Ausgang von Keitum. Ursprünglich stand es an der Straße von Keitum nach Tinnum. Die Kammer besteht aus zwei Tragsteinen an jeder Seite, je einem Schlußstein und einem Deckstein. Die Umfassung ist zu großen Teilen erhalten, wenn auch recht stark beschädigt.

Archsum: Kolkingehoog, Modjes Küül und andere

In der Umgebung von Archsum befinden sich fünf mehr oder weniger stark beschädigte Megalithgräber. Vier, darunter der Kolkingehoog und Modjes Küül liegen am Strand. Der Name Modjes Küül bedeutet auf friesisch "Mutters Keller". (Na, die Friesen haben aber kleine Keller...) Die Gräber liegen auf der dem Meer zugewandten Seite des Deiches südlich von Archsum. Sonderlich spektakulär sind sie nicht, da sie leider recht stark beschädigt sind.

Von Archsum nimmt man den Deichweg nach Süden über die Tjüls-Wehle entlanggehen, bis zum Strand.

Morsum

Südlich von Morsum finden wir das fünfte Grab. Von Archsum aus erreichen wir es an der Straße, die an Osterende vorbei zum Golfplatz führt. Kurz hinter Osterende liegt es nördlich (links) von der Straße.

Amrum

Südwestlich von Norddorf in den Dünen bei der Vogelkoje im Naturschutzgebiet liegt ein recht stark beschädigtes Megalithgrab in sehr schöner Umgebung. (Koordinaten: 8°19′5″O; 54°40′0″N) Dieses Grab ist ein Hünenbett von 35 m Länge und 7 m Breite. Es beherbergt zwei recht gut erhaltene erweiterte Dolmen. Die Einfassung ist stark beschädigt. Der östliche Dolmen besteht aus zwei Tragsteinen an jeder Seite und je einem Schlußstein. Die beiden Decksteine sind noch vorhanden, jedoch verschoben. Der westliche Dolmen besteht ebenfalls aus zwei Paar Tragsteinen und hat einen Schlußstein im Norden.

Ein weiteres Grab findet man westlich von Norddorf im nördlichen Ende des Naturschutzgebiets.

Ein sehr gut erhaltenes Portalgrab liegt südlich von Steenodde in einem Wäldchen zwischen Landungsbrücke und Hafen. Die beiden Decksteine, sowie je zwei Tragsteine und beide Schlußsteine sind vorhanden.

Nördlich von Steenodde liegt ein weiteres Grab, die Eserhugk.

Ferner findet man weitere Gräber westlich von Nebel auf halbem Wege zum FKK-Strand, sowie südlich von Nebel, bzw. nordwestlich von Süddorf, die Heeshugh. Ebenso östlich von Süddorf, die Klaffhugh.

Föhr

Ein beschädigter erweiterter Dolmen befindet sich direkt am Strand von Utersum. Er besteht aus zwei Paar Tragsteinen und einem Schlußstein am Nordende, sowie zwei beschädigten Decksteinen. Von Utersum führt die kleinere, südliche Straße zum Strand. Direkt am Strand liegt das Grab.

Weitere vier Gräber sollen sich am Südstrand östlich von Goting in der Gemeinde Nieblum befinden, sowie eines in Richtung Witsum, westlich der ehemaligen Schule von Goting. Südlich von Utersum um Hedehusum gibt es weitere Gräber.

Eines davon im Hünjbruatberg war äußerst ungewöhnlich und es ist ein Jammer, daß es nicht mehr existiert. Es handelte sich um ein Ganggrab mit zwei Zugängen. Die Kammer war 2,5 zu 1,5 m groß und bestand aus je drei Tragsteinen an der östlichen und westlichen Längsseite. Zur südwestlichen Ecke der Kammer führte von Südwesten her ein 3 m langer Gang, der an beiden Seiten aus fünf Steinen bestand. Von Nordosten her führte ein zweiter Gang. Dieser war 7 m lang und bestand aus neun Steinen an der östlichen und zehn Steinen an der westlichen Seite.

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lasta ĝisdatigo letzte Überarbeitung last update: 05-02-03